Brauchen wir wirklichen ein neues Gewerbegebiet? Termin 26.9.2018, 18:30 Ort: südlicher Wilhelmsbader Weg

In Frankfurt wird zurzeit eine heftige Diskussion um mehr Wohnungsbau auf Grünflächen, Gärten und Äckern geführt. Gleichzeitig platzt der Pendlerverkehr bereits jetzt aus allen Nähten, was dazu führt, dass gleichzeitig neue Bahntrassen, Straßen und Radwege gebaut werden müssen. Auf der anderen Seite hat der Sommer gezeigt, dass eine immer stärkere Verdichtung der Stadt und Ausweitung auf Grünflächen erhebliche Probleme mit sich bringt.
So stellt sich hier in Fechenheim die Frage, ob es sinnvoll ist, noch ein neues Industriegebiet „Südlich Wilhelmsbader Weg“ in Angriff zu nehmen. Auch hier gilt es abzuwägen zwischen dem Wunsch, Gewerbearbeitsplätze in Frankfurt zu halten und die Natur nicht zuzubetonieren
Bei der Idee ein interkommunales Gewerbegebiet zwischen Fechenheim und Maintal zu entwickeln, sind unserer Ansicht nach langfristige nachhaltige Entwicklungsperspektiven gegenüber kurzfristiger Befriedigung des Bedarf eines Fleischverarbeitungsbetriebs aufgegeben worden. Der Betrieb hat inzwischen einen neuen Standort außerhalb Frankfurts gefunden, wo der Wunsch nach großem Flächenbedarf und einstöckiger Bauweise umgesetzt werden kann. Fechenheim selbst ist bereits jetzt von bedeutenden Industrieflächen eingekreist. In Fechenheim Nord läuft ein Programm, um das Gewerbegebiet nachhaltig zu modernisieren. Im Osthafengebiet ist es gut gelungen, neue Betriebe anzusiedeln (Lufthansa Service, Rechenzentren, Agenturen etc.) und alte Traditionsbetriebe zu halten.
Das geplante neue Gewerbegebiet ist zum Teil als Ausgleichsfläche für Eingriffe beim Riederwald Tunnel ausgewiesen. Für 1.2 Millionen € wurden dort Eidechsen umgesiedelt. In seinem Gutachten spricht sich die Untere Naturschutzbehörde klar gegen das Gewerbegebiet aus. Neben der Problematik der Erhaltung von Kaltluftschneisen ist insbesondere die Verkehrsanbindung und zusätzliche Verkehrsbelastung als sehr kritisch zu sehen. Schon jetzt ist die Belastungsgrenze durch den Verkehr im Frankfurter Osten erreicht.
Wir, die Unterzeichner laden zu einer Begehung des Geländes ein, um sich selber ein Bild von der Situation zu machen. Nicht ohne eine breite Diskussion soll eine wichtige Entscheidung über die Entwicklung im Frankfurter Osten getroffen werden können.

Termin 26.9.2018 18 Uhr 30
Ort: südlicher Wilhelmsbader Weg

Es laden ein:
Folkhart Funk, BUND Ortsverband Ost
Armin Burger-Adler, Verein Zukunft Fechenheim

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Infoveranstaltung: Chemie und Kraftwerk Standort Fechenheim, Termin: 29.9.2016 19 Uhr

Standortbestimmung und Perspektive

Ort: Café Ewald, Alt Fechenheim 86

Referent: Dr Werner Neumann ( Sprecher des Arbeitskreises Energie im wissenschaftlichen Beirat des BUND e.V.)

Themen:

Wie muss man die Strategie des Neubaus vieler kleiner Braunkohle betriebener Kraftwerke im Rahmen des Klimaschutzes betrachten?

Welche gesetzgeberischen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Wie ist das Urteil von Kassel zur BUND Klage einzuschätzen?

Wie ist die Lagerung und Verfeuerung von Bahnschwellen geregelt?

Beratung nächster Aktivitäten

 

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Verein sucht die Zusammenarbeit

Es geht um unsere Zukunft: Eine Schlacht ist verloren, aber den Kampf geht weiter

Filter für das Braunkohlestaubkraftwerk in Fechenheim!

Die Unwetter und Ihre Folgen sind allgegenwärtig.  Immer mehr der betroffen älteren Bürgen sagen,  dass Sie eine solche Situation in Ihrem langen Leben noch nicht erlebt haben. Die von uns Menschen gemachte Klimaerwärmung  ist Realität. Das Kyoto-Protokoll und die Weltklimakonferenz von Paris haben darum klare Ziele formuliert. Die CO2 Belastung muss sinken. Viele bemühen sich mit unterschiedlichen Mitteln die Emissionen von Treibhausgasen und Feinstaub zu reduzieren.  Nur Unser Nachbar Allessa bildet da eine Ausnahme. Der Ersatz für ein altes, mit Gas betriebenes Kraftwerk, wird ausgerechnet mit Braunkohlestaub betrieben.  Vor Gericht war unser Widerstand leider nicht erfolgreich.  Aber unsere Forderung  bleibt: Umrüstung oder zumindest Gasfilter. Wir wollen im Rahmen des Kampfes gegen die Verfeuerung von Braunkohle unsere Argumentation gegen das Kraftwerk weiter schärfen. Tonnen von Bahnschwellen – Sondermüll –  lagert ungeschützt auf dem Betriebsgelände.  In den Verbund von Kraftwerken wird in dem Biomassekraftwerk dieser Sondermüll verbrannt.  Anwohner beklagen sich vermehrt über Geruchsbelästigung und schwarze schmierige Ablagerungen auf Ihren Fenstern. Nachdem das Gericht gerade nicht unserer Einschätzung nach von einen Kraftwerksverbund ausgeht, sondern von einem Einzelereignis (neues Braunkohlestaubkraftwerk),  ergeben sich für uns bedeutende Fragen, an denen wir gemeinsam mit kompetenten Organisationen zusammenarbeiten möchten.

Wie muss man die Strategie des Neubaus vieler kleiner Braunkohle betriebener Kraftwerke im Rahmen des Klimaschutzes betrachten?

Welche gesetzgeberischen Konsequenzen ergeben sich daraus?

Wie ist das Urteil von Kassel zur BUND Klage einzuschätzen?

Wie ist die Lagerung und Verfeuerung von Bahnschwellen geregelt.

Gibt es emissionsarme Verfahren um Grundlasten an Wärmenergie zu erzeugen?

Unser Ziel ist es eine Arbeitsgruppe in Fechenheim zu initiieren, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzt. Im  September wollen wir dazu eine Auftaktveranstaltung durchführen.

Wir suchen kompetente Partner, die uns als Referenten und Berater unterstützen können.

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Verein im Spiegel der Presse

Die Lokalredaktion der Frankfurter Neuen Presse (FNP) im Interview mit dem neuen Vorstand

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/bdquo-Politisch-machen-wir-weiter-ldquo;art675,2030762

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Pressespiegel zum Prozess

https://www.op-online.de/region/frankfurt/urteil-braunkohlekraftwerk-frankfurt-fechenheim-rechtskraeftig-6336989.html

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Deutsche Kohlekraftwerke belasten die Luft mit Quecksilber

Würden hierzulande US-Grenzwerte für Quecksilber angewendet, müssten alle Braunkohlekraftwerke vom Netz. Nirgendwo in Europa wird mehr davon emittiert als in Deutschland. Seit der Inbetriebnahme des für die Allessa arbeitenden Braunkohlstaubkraftwerks wurden über 10 Kilogramm dieses Umweltgiftes ausgestoßen. Quecksilber baut sich nicht ab, sondern gelangt über Böden, Flüsse und Seen in unsere Nahrungskette.

Deshalb unsere Forderung: Sofortiger Einbau von Filtern!

Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter anderem:

Die Zeit:  3. Januar 2016, 14:57 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, afp, fa 86 Kommentare

Von Greenpeace:

https://www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-studie-quecksilber-kohle-31032015.pdf Gutachten für den Bundestag:http://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/themen_az/umwelt/PDF/oekopol-quecksilber-aus-kohlekraftwerken.pdf

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Flüchtlinge: Frankfurt hilft

Die schrecklichen Bilder aus dem Grenzort Idomeni können einen nicht kalt lassen. Direkt aus Frankfurt haben Ende März eine Reihe von Lastwagen dringend benötigte Güter in einer Blitzaktion in das Lager gebracht. Wir finden das war wieder eine unterstützenswerte Aktion dieser Frankfurter Organisation, die schon oft in Krisensituationen schnelle Hilfe geleistet hat. Wir bitten alle Mitglieder und Freunde um Spenden.

Mehre Informationen erhaltet ihr hier:

http://www.luftfahrtohnegrenzen.eu/de/presse-detail/items/bulletin-vom-23032016-hilfsmission-in-idomeni.html

 

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